Outdoor-Sex: Orte, Rechtliches und Tipps für Sex im Freien

Langeweile beim Sex gehört der Vergangenheit an. Deutsche Männer und Frauen möchten bei ihrem frivolen Treiben so richtig was erleben. Kein Wunder also, dass Outdoor-Sex immer beliebter wird. Das geht aus einer vom Playboy in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage hervor. Demnach hat fast jeder dritte erotische Fantasien von Sex im Freien. Im Übrigen belegt Oralsex nur knapp dahinter den zweiten Platz. Ein Blowjob im Freien wäre somit die ideale Kombination.

Das Ergebnis einer aktuellen Studie der Erotik-Community Joyclub zeigt diesen Trend sogar noch deutlicher auf. Von den 5.000 befragten Männern und Frauen träumen ganze 95 Prozent von heißen Schäferstündchen außerhalb der eigenen vier Wände. Davon haben immerhin 90 Prozent ihren Fantasien schon Taten folgen lassen.

Wer jetzt selbst mit dem Gedanken spielt, es draußen mit einem Quickie zu versuchen, der sollte sich über einige Dinge im Klaren sein. Vor allem ist es wichtig, über die rechtlichen Aspekte Bescheid zu wissen und die Orte zu kennen, die sich für Freiluft-Sex am besten eignen. Dies und alles weitere Wissenswerte zum Thema „Erotik im Freien“ haben wir hier zusammengestellt.

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Der Reiz im Freien Sex zu haben

Aus bekannten Mustern auszubrechen und von Zeit zu Zeit etwas Neues auszuprobieren, ist die Grundessenz eines glücklichen Liebeslebens. Es gibt also gute Gründe, die eigenen sexuellen Begierden nicht nur im heimischen Bett auszuleben. Schließlich macht Abwechslung den Sex gleich um einiges spannender. Draußen zu ficken ist also vor allem für Paare – aber auch für Singles – eine gute Möglichkeit, dem langweiligen Alltagstrott ein wenig zu entfliehen.

Und sein wir doch mal ehrlich: Beim Sex ist es eigentlich ganz angenehm zu spüren, wie der sanfte Hauch des Windes den nackten Körper umschmeichelt. Zusammen mit dem wärmenden Gefühl der Sonne und den wohltuenden Klängen des Vogelgezwitschers kommt man sich wie in eine andere Welt entführt vor. Und diese einmaligen Gefühle kann man nun mal nur beim Sex in der Natur erleben.

Sex in der Natur

Was für viele Männer und Frauen ebenfalls ein Grund für heiße Outdoor-Erotik ist, ist der ganz besondere Kick dieses speziellen sexuellen Abenteuers. Dabei handelt es sich um die ständige Gefahr, von anderen bei seinem geheimen Treiben erwischt zu werden.

Denn im Freien ist man oft nicht ungestört. Genaugenommen besteht oft die Gefahr, dass andere Leute etwas von den erotischen Spielereien mitbekommen. Für nicht wenige stellt das Risiko erwischt zu werden den Reiz dar, draußen Sex zu haben.

Vögeln im Freien kann also aus den unterschiedlichsten Gründen seinen Reiz haben. Dennoch sollte man unbedingt einige grundsätzlich Dinge beachten, wenn man sich draußen vergnügen möchte.

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Rechtliche Aspekte von Outdoor-Sex

Um bedenkenlos im Freien ficken zu können, ist es vor allem wichtig, rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Es gilt eine einfache Grundregel: Solange man es bei seinem frivolen Treiben in der Natur nicht darauf anlegt erwischt zu werden, hat man von Gesetzes Wegen her keinerlei Konsequenzen zu befürchten.

Wer sich zum Beispiel in einem entlegenen Waldstück oder aber auf einem von anderen Wohnungen schlecht einzusehenden Balkon vergnügen möchte, kann das gerne tun.

Selbst einem Schäferstündchen im Auto steht normalerweise nichts im Wege. Vorausgesetzt man hat einige Vorkehrungen getroffen: Das Auto wurde an einem abgelegenen Ort abgestellt sowie die Fenster des Fahrzeugs geschlossen und mit Decken behangen. Nun kann einem wirklich niemand vorwerfen, man würde es leichtfertig in Kauf nehmen, das andere Leute einen beim Sex draußen sehen.

Bei anwaltsauskunft.de erklärt dazu die auf Strafrecht spezialisierte Rechtsanwältin Michaela Landgraf folgendes: „In diesen Fällen ist das Merkmal der Öffentlichkeit fraglich bis ausgeschlossen. Denn die Akteure haben Vorkehrungen ergriffen, um nicht beobachtet zu werden.“

Outdoor-SexMenschenleere Orte sind fürs Bumsen im Freien also vollkommen In Ordnung. Anders sieht es hingegen mit Orten aus, die einen großen Zulauf haben. Wird man von anderen Leuten beim Sex gesehen und stören diese sich daran, könnte man dafür angezeigt und nach Strafgesetzbuch (StGB) und Paragraph 183a wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ strafrechtlich belangt werden.

Der Gesetzgeber sieht für „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor. Die Höhe der Geldstrafe in Tagessätzen bemisst sich dabei nach dem Einkommen des Täters.

Allerdings wird Sex in freier Natur nicht immer als Straftat, sondern manchmal auch als bloße Ordnungswidrigkeit gewertet. Das genaue Vergehen nennt sich dann „Belästigung der Allgemeinheit“. Hierfür belangt wird jeder, der seine Mitmenschen belästigt oder gefährdet und die öffentliche Ordnung beeinträchtigt. Als Strafe vorgesehen sind Geldbußen von bis zu 1.000 Euro.

Um es also zu vermeiden, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, sollten man sich beim Ficken in der Natur nicht erwischen lassen. So erspart man sich viel Ärger und geht einer möglichen Haft- oder Geldstrafe aus dem Weg.

Orte für Freiluft-Sex

Besteht Klarheit über die Rechtslage, kann man auch schon damit beginnen, sich einen passenden Ort zum Outdoor Ficken zu suchen. Ob im Park, am Strand, am See oder im Wald, Sex im Freien ist eigentlich überall eine aufregende Erfahrung. Daher ist die Auswahl extrem groß.

Sex im Wald ist besonders für Naturliebhaber ein Genuss

Naturliebhaber stehen auf Sex im Wald. Das leise Rascheln der Blätter und der süße Duft der mit Moos bewachsenen Bäume trägt dazu bei, dass sich die Stimmung schnell zu einem besonders explosiven Feuerwerk entwickelt.

Outdoor-Sex-Studie

Eines sollte man zum Ficken im Wald aber unbedingt mitbringen: Eine weiche Decke als Unterlage. Schließlich würde das Liebesspiel auf dem harten Waldboden nur halb so viel Spaß machen. Oder aber man sucht sich eine ebene Moosfläche oder einen Hochsitz zum bumsen. Dort macht der Untergrund garantiert keine Probleme.

Außerdem sollte man ein Antimückenspray dabei haben. Denn vor allem zur Dämmerung können Stechmücken einem ansonsten den letzten Nerv rauben.

Sex auf der Wiese bietet Romantik pur

Sich nachts unterm Sternenhimmel auf der Wiese seinen sexuellen Gelüsten hinzugeben, stellt eine einzigartige Erfahrung dar. An Romantik und Leidenschaft ist die Stimmung dabei einfach nicht zu toppen. Allergiker sollten jedoch beachten, dass im Sommer zahlreiche Pollen durch die Luft fliegen.

Freiluft Sex auf der Wiese im ZeltDer Sex unter freiem Himmel auf der Wiese ist eher nachts zu empfehlen. Tagsüber ist das Risiko ungebetener Zuschauer einfach viel zu groß.

Wer die Wiese als Ort für ein Schäferstündchen als zu unangenehm empfindet, der kann den Sex auch in ein Zelt verlegen. Aber Obacht: Wild Campen ist nicht erlaubt. Wenn die Gefahr dabei erwischt zu werden also zu groß ist, sollte man vielleicht besser auf einen offiziellen Campingplatz ausweichen.

Alternativ zum Sex auf der Wiese ist im Übrigen auch Sex im Kornfeld möglich. Ganz nach dem Vorbild des Schlagerhits „Ein Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews.

Sex im Park eignet sich für Risikofreudige

In Parks befinden sich meist Wiesen, auf denen viele Leute unterwegs sind. Wer also Sex im Park haben möchte, der liebt normalerweise das Risiko, bei seinem bunten Treiben erwischt zu werden.

Es bietet sich an, für ein Schäferstündchen nachts einen Park aufzusuchen. Zu der Zeit ist dort nämlich nicht ganz so viel los.

Im Übrigen findet man in Parks auch die ein oder andere Bank, die man wunderbar für den schnellen Sex nutzen kann. Dabei gilt es allerdings besonders vorsichtig zu sein, unbemerkt zu bleiben.

Feuchte Erotik-Fantasien beim Sex am See

Für den Erotik-Spaß am See gilt das gleiche wie für Sex im Grünen, also im Wald oder auf einer Wiese: Vorsicht vor Mücken und anderem Ungeziefer.

Auch vor ungebetenen Zuschauern sollte man sich in Acht nehmen.

Outdoor bumsen im See

Dennoch ist Sex am See ein absolutes Highlight. Nicht zuletzt wegen des atemberaubenden Ambientes in dem man seiner sexuellen Lust freien Lauf lässt.

Vor allem im See macht der Sex gleich doppelt so viel Spaß. Das liegt unter anderem daran, dass man dort weitestgehend ungestört ist. Schließlich bemerkt niemand, was sich unter der Wasseroberfläche so alles abspielt.

Auf eines sollte man beim Sex im See jedoch verzichten: Verhütung per Kondom. Durch die Feuchtigkeit und das salzhaltige Wasser kann dieses nämlich schnell mal verrutschen und/oder porös werden.

Beim Sex am Strand Handtücher unterlegen

Beim Sex am Strand ist vor allem eines zu bedenken: Sand kratzt und bahnt sich den Weg in so ziemlich jede Körperöffnung. Daher kommt man nicht umhin, Handtücher als Unterlage für sein Erotik-Abenteuer zu verwenden.

Sollte man sein Outdoor-Treffen am Strand zudem tagsüber abhalten, ist es wichtig zuvor Sonnencreme gegen die Mittagshitze aufzutragen.

Um kein Risiko ungebetener Zuschauer einzugehen, sollte man den Sex am Stand entweder auf den Abend legen oder aber sich einen Strand mit wenig Besuchern suchen.

Sex im Freibad für den ganz besonderen Kick

Sex Outdoor im Freibad haben zu können, ist kein leichtes Unterfangen. Denn vor allem zu den Stoßzeiten sind Freibäder für gewöhnlich überfüllt, weshalb es kein ruhiges Plätzchen gibt.

Es empfiehlt sich daher, sich für den Liebesakt im Freibad hinter einen Busch zu verziehen. Da dort meist Schatten ist, vermeidet man so zusätzlich einen unangenehmen Sonnenbrand.

Anschließend sollte man schnell unter die kalte Dusche springen. Davon profitieren vor allem die Männer, deren Schwellung in der Hose auf diese Weise innerhalb kürzester Zeit nicht mehr zu erkennen ist.

Einen ganz besonderen Kick bietet im Übrigen auch der Sex in einer der Umkleidekabinen im Freibad. Allerdings sollte man dabei leise sein. Anderenfalls könnte die Person in der Nachbarkabine etwas von den versauten Spielchen nebenan mitbekommen.

Outdoor-Sex auf dem eigenen Balkon

Sex darußen auf dem BalkonAuch Sex auf dem Balkon zählt zum Ficken im Freien. Da sich der Balkon direkt an der Wohnung befindet, muss man dafür nicht einmal einen langen Weg auf sich nehmen. Besser geht's doch eigentlich nicht.

Der Reiz einer schnelle Nummer auf dem Balkon ist es, dass die Nachbarn einem dabei zugucken könnten. Dennoch sollte man möglichst leise sein und sich unauffällig verhalten. Anderenfalls könnte man es sich schneller mit der eigenen Nachbarschaft verscherzen, als man denkt. Schließlich ist nicht jeder offenherzig und tolerant.

Außerdem sollten Decken auf dem Balkon ausgelegt werden. Der harte Steinboden könnte sich sonst als ziemlich unbequem herausstellen.

Eine schnelle Nummer im Auto geht immer

Eine Autofahrt zu unterbrechen und das Fahrzeug an einer abgelegenen Stelle abzustellen, ist für Sex unter freiem Himmel stets ne‘ gute Möglichkeit.

Ob Motorhaube, Rückbank oder Beifahrersitz, im Auto kann man sich fast überall sexuell austoben.

Am besten klappt man den Fahrersitz um, damit die Bewegungsfreiheit ein wenig größer ist. Und dann kann's auch schon losgehen.

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Paare und Singles treffen sich für Parkplatzsex

Wer sich Outdoor für Sex treffen will, der sollte mal nach Parkplatzsex Ausschau halten. Treffen für dieses sexuelle Abenteuer findet man auf vielen Parkplätzen größerer Städten und von Autobahnen.

Paar beim Sex auf dem Parkplatz

Dort finden dann Paare genauso passende Sexkontakte wie Singles. Jeder der Lust hat kann an Treffen für Parkplatzsex teilnehmen.

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Tipps für Outdoor-Sex

Zu wissen, wo man sich für Sex in der freien Natur verabreden kann, genügt noch nicht. Man sollte sich darüber hinaus an einige Tipps halten, die den Sex draußen deutlich angenehmer gestalten.

Darunter fällt unter anderem der rechtliche Aspekt, auf den wir bereits hingewiesen haben. Wer sich also für ein Sextreffen im Freien verabreden möchte, der sollte sich dabei nicht erwischen lassen. Mit der Wahl des passenden Ortes zur richtigen Tageszeit sollte einem das aber problemlos gelingen.

Zudem ist es wichtig, für ein Outdoor-Sextreffen geeignete Utensilien mit dabei zu haben und passende Kleidung zu tragen. Zum Beispiel sollte man beim Sex im Wald an Decken als Unterlage denken oder beim Sex auf einer Wiese an ein Zelt.

Was die passende Kleidung angeht, gibt es da eigentlich zwei einfache Grundregeln: Weniger ist mehr und je lockerer, desto besser. Es bietet sich an, eine Jogginghose zu tragen und auf Unterwäsche zu verzichten. So kann es dann beim Sex auch wirklich gleich zur Sache gehen, ohne sonderlich viel ausziehen zu müssen. Hätte man hingegen eine hautenge Jeans an, würde sich das Entkleiden deutlich schwieriger gestalten.

Mit diesen einfachen Tipps sollte das Bumsen in der Natur zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Fazit: Sex in freier Natur ist eine einzigartige Erfahrung

Sich draußen sexuell auszutoben, ist nicht schwer. Vorausgesetzt man kennt die Rechtslage.

Mit dem passenden Ort für ein Outdoor-Sextreffen sollte es jedoch kein Problem sein, sich an die Gesetze zu halten.

Wenn man nun noch an einige Tipps wie die passenden Utensilien denkt, dann steht dem Outdoor-Erotikabenteuer eigentlich nichts mehr im Wege.

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