Fußfetisch: Alles was du über Fußerotik und Fußsex wissen musst

Fussfetisch Erotik

Für viele Männer und Frauen spielen beim Sex nicht nur Penis, Vagina und Busen eine wichtige Rolle, sondern auch die Füße. Denn der Fußfetisch (engl. Foot Fetish) und die Fußerotik sind mittlerweile weit verbreitet. Doch aus welchem Grund empfinden so viele Leute die Füße als sexuell erregend? Und welche Arten von Fußfetischismus gibt es eigentlich? Im folgenden fassen wir alles Wissenswerte über Fußsex zusammen.


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Der Ursprung vom Fußfetisch

Die erotische Faszination für Füße zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Sogar Prominente wie Regisseur Quentin Tarantino bekennen sich offen zu ihrer Vorliebe für Füße. Doch welchen wissenschaftlichen Hintergrund hat der Fußfetisch, auch Podophilie genannt, eigentlich?

Zwar konnte diese Frage bisher nicht abschließend beantwortet werden, allerdings gibt es zwei ziemlich populäre Erklärungen.

So ist aus der Hirnforschung bekannt, dass die Gehirnareale der primären Geschlechtsorgane direkt an die der Füße und Zehen grenzen. Aus dieser Gegebenheit könnte sich eine Reizüberflutung ergeben, was unter Umständen zu einer sexuellen Stimulation durch Füße und Zehen führt.

Neben diesem neurowissenschaftlichen Versuch die Lust auf Sex mit Füßen zu erklären, wird alternativ meist eine evolutionsgeschichtliche Erklärung herangezogen.

In dieser geht es um die Größe der Füße. Vor mehreren tausend Jahren bestand nämlich die Annahme, dass die Fußgröße ausschlaggebend für den Östrogenspiegel der Frau sei. Kleine Füße galten damals als Zeichen eines sehr hohen Östrogenspiegels. Und Frauen mit einem hohen Östrogenspiegel verfügen über eine ausgeprägte Fruchtbarkeit. Eine ausgeprägte Fruchtbarkeit wiederum kann als Entsprechung für gesteigerte sexuelle Lust angesehen werden.

Da es sich jedoch sowohl bei der neurowissenschaftlichen als auch bei der evolutionsgeschichtlichlichen Erklärung nur um Vermutungen handelt, tappt man über den wahren Grund für einen Fußfetisch weiterhin im Dunkeln.

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Die Füße als stimulierender Körperteil

Obwohl sich nicht genau sagen lässt, worin die Fuß-Lust ihren Ursprung hat, ist zumindest der biologische Hintergrund für die Füße als Stimulus bekannt.

Da die Füße über sehr viele Nervenenden verfügen, sind sie sehr empfindlich. Aus diesem Grund werden Berührungen am Fuß und der dabei ausgelöste Reiz deutlich intensiver wahrgenommen als an anderen Körperstellen.

Footfetish

Nicht umsonst zählen die Füße zu den erogenen Zonen. Denn schon eine kurze sanfte Berührung am Fuß kann ausreichen, um ein angenehmes prickeln zu entfachen.

Welche Stelle am Fuß am meisten stimulierend ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Dem einen gefallen eher zarte Streicheleinheiten an den Fußsohlen, der andere wiederum empfindet große Erregung beim Saugen seiner Zehen.

Doch eine Zone am Fuß ist nachgewiesenermaßen besonders empfindlich für erotische Liebkosungen. Die Rede ist von einer kleinen Stelle im zweiten Drittel der Ferse, die mit den Geschlechtsorganen verbunden ist. Wer seinen Sexpartner dort also berührt, stimuliert diesen über Umwege an den Genitalien.

Unterschied von Fußfetisch und Fußerotik

Bisher war größtenteils von Fußfetischismus die Rede, um die Hintergründe der sexuellen Faszination für Füße zu verdeutlichen. Strenggenommen grenzt man diesen allerdings von der sogenannten Fußerotik ab.

Bei Fußerotik handelt es sich um alle erdenklichen Spielarten, in die die Füße mit einbezogen werden können. Ob eine sanfte Fußmassage, lustvolles Lecken der Fußsohlen oder aber intensives Saugen an den Zehen. All dies sind mögliche Bestandteile eines fußerotischen Erlebnisses.

Mann leckt Füße von Frau beim Sex

Aber auch das Aussehen der Füße nimmt eine tragende Rolle ein. Zum Beispiel mögen es einige Männer, wenn sich Frauen die Zehennägel lackieren oder schicke Fußkettchen tragen.

Davon gehört das meiste dann zum Vorspiel. Aber der eigentliche Sex ist natürlich ebenfalls Teil der Fußerotik. So werden die Füße auch zum Stimulieren der Genitalien eingesetzt.

Ein Fußfetisch unterscheidet sich nun dahingehend von Fußerotik, dass die Füße dabei einzig und allein als Mittel zur sexuellen Erregung angesehen werden. Die Füße dienen also nur dazu, jemandem einen Orgasmus zu verschaffen.

Daher ist auch das äußere Erscheinungsbild und die Figur des Sexpartners nur von untergeordneter Wichtigkeit. Denn die Füße stehen im Mittelpunkt und sollen für sexuelle Befriedigung sorgen.

Es besteht eine absolute Fixierung auf den Fuß, weshalb Fußfetischisten auch auf Geschmack und Geruch des Fußes achten. Auch für die Fußerotik ist es zwar wichtig, dass der Fuß gut schmeckt und einen angenehmen Geruch hat, allerdings ist eine fast schon fanatische Besessenheit vom Fuß wie beim Fußfetischismus nicht zwingend gegeben.

Arten des Fußfetischismus

Jeder Fußfetischist steht auf Füße. Dennoch ist die konkrete Ausprägung der Fuß-Lust von Person zu Person unterschiedlich. Wir erläutern hier daher die verschiedenen Arten des Fußfetisches.

Schicke Fußbekleidung erzielt eine erotische Wirkung

Für einige Personen ist es vor allem wichtig, wie der Fuß verpackt ist. Allerdings gibt es hier keine einheitliche Vorliebe. Jedem gefällt etwas anderes.

Insbesondere Männer haben ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie erotische Füße bei Frauen auszusehen haben. So bevorzugen einige Männer nackte Füße, für andere wiederum sollten die Füße einer Frau in Socken gekleidet sein.

Wieder andere Kerle stehen auf Füße in High Heels, Sneakers oder finden es unwiderstehlich, wenn die Frau Nylons trägt. Und auch Fußkettchen sind bei einigen Herren der Schöpfung sehr beliebt.

Auch was die Fußnägel der Frau angeht, sind männliche Fußfetischisten unterschiedlich gestrickt. Einige Männer mögen vor allem unlackierte Fußnägel, für andere müssen erotische Frauenfüße an den Nägeln zwingend lackiert sein. Was die Farbe des Lacks angeht, gibt es im Übrigen ebenfalls unterschiedliche Vorlieben.

Je nach dem für welche Fußbekleidung sich eine Frau entscheidet, ist die sexuelle Erregung bei Männern mit dieser Art des Fußfetisches größer oder kleiner.

Die Fußregion als Auslöser sexueller Erregung

Aber nicht nur die Fußbekleidung kann bei einem Fußfetischist sexuelle Erregung erzeugen. Denn einige Anhänger der Fuß-Lust sind eher auf die Fußregion fixiert.

Für Männer und Frauen mit einer Fixierung auf die Fußregion ist es daher vor allem wichtig, ins erotische Spiel den Bestandteil des Fußes einzubauen, der sie am meisten in sexuelle Ekstase versetzt. Zur Befriedigung genügt es oft schon, die bevorzugte Fußregion zu betrachten.

Fusserotik

Vor allem die Fußsohlen und Zehen sind bei Fußfetischisten mit einer Fixierung auf die Fußregion sehr beliebt.

Viele Männer mit dieser Art des Fußfetisches legen im Übrigen großen wert auf den Geruch des Fußes der Frau. Frauenfüße zu riechen ist nämlich das absolut befriedigendste für einen Mann mit einer Fixierung auf die Fußsohle.

Sanfte Fußbehandlung zur Stimulation

Wer seine sexuelle Erregung hauptsächlich aus Praktiken zur Stimulation mittels der Füße zieht, der steht auf sanfte Fußbehandlungen.

Die reine Beschau bestimmter Fußregionen oder eine schicke Fußbekleidung genügt in dem Fall also nicht, um Lust zu empfinden.

Aus diesem Grund ist bei dieser Art des Fußfetischismus zur Stimulation der aktive Einsatz der Füße notwendig. Entweder wird dem Fetischisten selbst eine erregende Fußbehandlung zu teil oder aber dieser verpasst seinem Sexpartner eine Fußbehandlung.

Zu den gängigsten Varianten der Fußbehandlung, die dabei zur Anwendung kommen können, zählen eine sinnliche Fußmassage oder ein aufregender Fußjob (engl. Footjob).

Worum genau es sich bei diesen und weiteren Fußbehandlungen handelt, erläutern wir unter den Varianten von Fußerotik und Fußsex.

Spielarten des Fußfetischismus

Neben den Arten des Fußfetischismus gibt es verschieden Möglichkeiten, seinem Fetisch auf spielerische Art und Weise Ausdruck zu verleihen. Dafür sind eine ganze Bandbreite an sogenannten Spielarten unter Fußliebhabern gebräuchlich.

Shrimping: Zehen und Füße lecken, um zu stimulieren

Einen Fuß zu lecken, ist für viele Fußfetischisten das absolut größte. Daher ist Shrimping auch so beliebt. Denn das ist der zentrale Bestandteil dieser Spielart.

erotische Füße lecken

Genaugenommen werden hierbei die Zehen gesaugt, geleckt und liebkost. Am besten fängt man damit an, langsam über die Füße zu lecken, bis man bei den Zehen angekommen ist.

Die Zehen können dann sanft geküsst werden, um anschließend leidenschaftlich an ihnen zu saugen. Das kann sexuell extrem stimulierend wirken. Insbesondere für Männer, die auf diese Weise das Privileg genießen, schöne Frauenfüße lecken zu dürfen.

Dangling: Den Schuh von der Fußspitze hängen lassen

Von der Spielart des Danglings machen zumeist Frauen Gebrauch, und Männer mit Fußfetisch schauen sich das mit viel Erregung an.

Beim Dangling spielt die Frau mit einem ihrer Schuhe und lässt diesen von der Fußspitze hängen. Dadurch bekommt der Mann einen Teil der Fußsohle zu sehen.

Tickling: Kitzeln der Füße lässt sexuelle Erregung entstehen

Tickling ist vor allem in der BDSM-Szene sehr beliebt. Bei dieser Praktik werden die Füße mit einer Feder, den bloßen Händen oder anderen Gegenständen gekitzelt. Aufgrund der vielen Nervenenden im Fuß werden die Berührungen zumeist als unglaublich prickelnd empfunden.

Crushing: Sexuelle Erregung durch passives Beobachten

Die Spielart des Crushings zieht ihren Reiz einzig und allein aus dem passiven Beobachten. Eine Frau zertritt mit ihren Füßen Gegenstände, während der Mann sich zurücklehnt und dieses Schauspiel genießt. Denn das genügt schon, um ihn sexuell zu erregen.

Trampling: Für devot veranlagte Fußfetischisten

Beim Trampling wiederum liegt der Mann mit nacktem Oberkörper auf dem Boden, während die Frau barfuß oder mit Schuhen auf ihn steigt.

Die Frau agiert hierbei dominant, wohingegen der Mann eine devote Rolle einnimmt. Das wird entweder von beiden oder zumindest von dem Mann als sexuell extrem erregend empfunden.

Ballbusting: Erregung durch Lustschmerzen

Etwas härter geht es beim Ballbusting bzw. Ballcrushing zu. Trotzdem aber natürlich nicht weniger lustvoll. Denn bei dieser unter Fußfetischisten beliebten Spielart tritt die Frau kraftvoll gegen den Penis des Mannes.

Der Mann empfindet die Schmerzen der Tritte dabei als sexuell erregend. Eine Art Lustschmerzen sorgen hier also für die Befriedigung.

Varianten von Fußerotik und Fußsex

Aber nicht nur verschiedene Spielarten, den Fetisch auszuleben, sind Fußfetischisten zugänglich. Daneben gibt es mehrere Varianten von Fußerotik und Fußsex.

Footjob: Sexuelle Stimulation mit den Fußsohlen

Der Footjob wird gemeinhin als Alternative zum Handjob begriffen. Dabei sitzen sich Mann und Frau gegenüber, während die Frau ihre Beine spreizt und den Penis des Mannes zwischen ihre Fußsohlen nimmt.

Footjob

Um den Penis nun zu stimulieren, muss die Frau ihre Füße langsam auf und ab bewegen. Sie hat die Möglichkeit, die Geschwindigkeit ihrer Fußbewegungen zu variieren, um die Intensität der Stimulation zu verändern.

Toejob: Sexuelle Stimulation mit den Zehen

Die Ähnlichkeit eines Toejobs zu einem Footjob ist nicht von der Hand zu weisen. Einziger Unterschied: Die Fußregion, die zur Stimulation eingesetzt wird.

So stimuliert die Frau bei einem Toejob nicht mit ihren Fußsohlen den Penis des Mannes, sondern mit ihren Zehen.

Eine sinnliche Fußmassage als Vorspiel oder zur Entspannung

Wenn die Füße beim Sex eingesetzt werden, bezieht sich das meist aufs Vorspiel. Allerdings lassen sich viele der Praktiken auch als Höhepunkt in ein erotisches Abenteuer einbauen, da sie für die Stimulation des Geschlechtsorgans vorgesehen sind. Footjob und Toejob sind dafür die besten Beispiele.

Die Fußmassage kann hingegen zweifelsfrei nur im Rahmen des Vorspiels stattfinden. Denn mit dieser Praktik schüren Mann und Frau ihre Vorfreude auf den eigentlich Sex, indem sie sich gegenseitig die Füße massieren. Oder aber eine Fußmassage findet gänzlich ohne sexuellen Hintergrund statt, nur zur Entspannung.

erotische Fußmassage als Vorspiel

Vor allem Frauen mit Fußfetisch stehen darauf, sich von einem Mann die Füße massieren zu lassen. Jedoch ist Fußmassage nicht gleich Fußmassage. Auf die richtige Technik kommt es nämlich bei einer guten Fußmassage an.

Der massierende beginnt am besten am Knöchel oder an der Ferse und arbeitet sich mit sanften Knetbewegungen bis zu den Zehen vor.

Dort angelangt ist es dann wichtig, jeden Zeh einzeln zu kneten, damit die Fußmassage auch wirklich ihre vorgesehene Wirkung erzielt.

Fazit: Große Vielfalt im Bereich des Fußfetischismus und der Fußerotik

Leute mit Fussfeti leben ihre spezielle Vorliebe also auf viele verschiedene Weisen aus. Die große Vielfalt an Arten des Fußfetischismus sowie Spielarten und Varianten des Fußsex zeigen schon, dass jeder auf etwas anderes steht.

Die einzige Gemeinsamkeit die alle Fußfetischisten haben, ist ihre erotische Faszination für Füße.

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